KulturBahnhof Viktoria

Digitalisierung

Willkommen Zukunft!

Das allumfassende Postulat "Digitalisierung" hat die Kulturbetriebe erreicht - und jetzt auch die Soziokultur in unserem Land. Es geht um das Gestaltungsinstrument moderner Technologie unserer Informations- und Kommunikationsgesellschaft. K9 KulturBahnhof Viktoria hat sich darauf eingestellt, kulturelle Bildungsformate der Inklusion künftig auch in digitaler Effizienz anzubieten. Es wird dem technischen Fortschritt Folge geleistet. Hierbei hat sich die Geschwindigkeit der Digitalisierung als Metaprozess gerade wegen der ‘digital natives’ beträchtlich erhöht. Ihr produktiver Umgang mit den neuen Netzwerkmedien beeinflusst die Wertschöpfungskette unentwegt. Entscheidend für die Soziokultur ist, wie wir mit diesem neuen Konsumentenverhalten umgehen, um den Anschluss an zeitgemäße Vermittlungs- und Beteiligungsformen soziokultureller Ansprüche zu gewährleisten. Wir anerkennen die Digitalisierung als eine der Kernkompetenzen für transformatorische Prozesse. Die hierfür entworfene Strategie schafft jetzt eine modernisierte Ordnung für unsere soziokulturelle Arbeit. Die Digitalität macht neugierig. Mithilfe des technologischen Fortschritts werden sogar ganzheitliche Erfahrungen möglich gemacht mit längst vergangenen Gegenständen und Situationen (Historisches Museum Frankfurt): Nutzer*innen können beispielsweise in einem historischen Kleidungsstück in einen virtuellen historischen Räumen eintauchen, sich selbst im Spiegel betrachten und tatsächlich das Gefühl des Tragens historischer Gewänder konkret empfinden. Helfen solche Erfahrungen der Soziokultur? Nicht wirklich, in der Soziokultur behindern so nah positionierte Ergebnisse die Objektivierbarkeit des eigenen Anspruchs. Wir sehen dagegen den Hype um die Digitalisierung jetzt auch in der Kultur lediglich als Aufforderung, technologischen Fortschritt zu instrumentalisieren für eine zukunftsträchtige Übersetzung analog verorteter Projektentwicklungen auf die erweiterte digitale Verbreitung ihrer Anwendbarkeit. Mithin ist unser Herzschlag gemäßigt auf die ganz pragmatische Anwendbarkeit zugunsten einer Effizienzsteigerung der ohnehin vorhandenen Veränderungspotentiale in der Kultur- und Bildungsarbeit. Eigens hierfür haben wir eine digitale Strategie für unser Haus entworfen, die als Manifest für zukunftstaugliche soziokulturelle Arbeit stehen soll. Konkret heißt das, diese "Digitale Strategie" machte tatsächlich bereits erste digitale Angebote aus dem KulturBahnhof möglich - sie ist anwendbar auf unsere KernbereicheNetzwerk (Organisation/Allianzen) • (Kulturelle) Bildung (Open Access/CitizenScience) • Medien (StörFrequenz/Podcast) • Strategieentwicklung (StadtLabor/Beteiligungsformate) • Archivierung (Zukunftsarchiv) sowie • Kultur für alle (Tix4Nix/AudienceDevelopment). Damit folgen wir dem technologischen Fortschritt und erfüllen das Recht eines jeden auf freie Information und Kommunikation. Wir wollen künftig digital den Zugang auf Angebote und Dienste von K9 KuBa möglichst flächendeckend, angemessen und ausreichend gewährleisten. Damit folgen wie dem  ART. 16 der Digitalen Charta der EU: (1) Jeder Mensch hat das Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften. (2) Jeder Mensch hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die aus der Schaffung und Verbreitung von immateriellen Gütern in Ausgleich mit den Interessen der Allgemeinheit und kreativen gesellschaftlichen Prozessen erwachsen.

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