Für Länderpreis SH nominiert

 

VÖ 12. Juni 2018

 

Nominiert als Finalist 2018 für den Länderpreis Schleswig-Holstein im Rahmen des MIXED UP Bundeswettbewerbs für kulturelle Bildungspartnerschaften. Unser Kooperationsprojekt "Dreiklang der Westküste"  ist damit ein "herausragendes Beispiel für eine kulturelle Bildungspartnerschaft, die Teilhabe ermöglicht und attraktive Lern- und Erfahrungsräume für Kinder und Jugendliche schafft", so die Mitteilung der Jury.

Ausgelobt ist der Wettbewerb gemeinsam von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Der Länderpreis Schleswig-Holsein wird vergeben vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

 

1. Projekttreffen der 7c vom SSG

 

VÖ 02. Mai 2018

 

Das erste Mal trafen sich die Schülerinnen und Schüler der 7c Klasse vom Sophie-Scholl-Gymnasium Itzehoe mit Ihrer Lehrerin Katja Profé zur Vorbesprechung ihrer Projektsendung im KulturBahnhof. Das Magazin wird vorbereitet zum Thema Schokolade. Konkret hierzu die Themenblöcke Geschichte, Herstellung, Gesellschaft und FairTrade. Die anstehenden Treffen sind recht eng getaktet und dann - endlich - nur  14 Tage später geht es zur ganz konkreten Veranschaulichung ins Chocoversum nach Hamburg - und mit Verköstigung, versteht sich. 

(s. auch Fotos auf der Schulradio-Seite  h i e r )

 

Friedliche Familienfeier

 

VÖ 26. April 2018

 

Es ist Wahlzeit! Itzehoes Stadtpolitiker üben sich in seltener Eintracht miteinander - man benimmt sich und ist lieb und artig - alle wollen schließlich wieder gewählt werden am 6. Mai. Öffentliches Schausitzen vor vollem Haus in der Kaiser-Karl-Schule, 11 Tage vor der Wahl, mit  Vertretern von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, DAFi, Die Linke, FDP, IBF, SPD und UWI. Veranstaltet wurde die einzige Podiumsdiskussion vom BUND. So friedlich, so kuschelig sind Itzehoes Parteifunktionäre. Das hat Spaß gemacht. Können die nicht immer so sein? Die hatten sich fast alle lieb, verteilten Bonbons untereinander, scherzten miteinander bei zugehaltem Mikrofon, neckten sich. Unsere RegionalResonanzen, das Magazin auf der StörFrequenz war dabei und berichtete. Jetzt zu hören in unserer Mediathek.

 

Besuch der Ministerin

 

VÖ 11. April 2018

 

Viel Aufregung bei der Kulturloge und im Studio StörFrequenz: Die Finanzministerin Monika Heinold ließ sich bei ihrem Besuch am 10. April 2018 im KulturBahnhof von den Ehrenamtlichen zunächst die Arbeit der Kulturloge erklären, die kostenlose Tickets für Kulturgäste mit kleinem Einkommen vermittelt. Dann baten Senioren der Redaktion die Ministerin zum Interview ins Studio der StörFrequenz und freuten sich über die offene und unkomplizierte Gesprächspartnerin.
Zuletzt fand die Ministerin - die früher als Sozialpädagogin tätig war - lobende Worte für die Inklusions-Projekte "Stadtklang" und "Gelbe Musik", bevor der nächste Termin sie zum Aufbruch drängte.
Das Kuba-Viktoria-Team dankt für diesen Besuch und freut sich über die Anerkennung und Wertschätzung.

 

Ab 5. April 2018 neue WebSite in Kooperation mit Mieterverein zu Hamburg und Hamburger Abendbatt

 

Bündnis aus Künstlern, Handwerkern und Bewohnern

 

VÖ 02. April 2018

 

Die „Bernstorff 117“ im Hamburger Stadtteil Altona: Es gibt neue Eigentümer, sie sehen die Immobilie als Investment. Die Hofgemeinschaft wehrt sich gegen zwei Investoren.

Hinter dem Eingangstor mit dem selbstgemalten Schild „Viva La Bernie“ brodelt es. Die Mieter fürchten um ihre Existenz. Der Hinterhof in der Bernstorffstraße 117 in Altona ist nicht irgendein Hinterhof. Die Band „Fettes Brot“ hat ihr Studio hier, der Künstler und Schriftsteller Rocko Schamoni eine Werkstatt. Es ist eine gewachsene Gemeinschaft von über 100 Menschen. Handwerker, die Kleinbetriebe führen, Künstler, die Ateliers haben und Bewohner, Familien.

Altmieter gegen Neuinvestoren: ein Konflikt, der sich gerade in vielen deutschen Städten abspielt.

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StadtDebatte

urban - vital - vernetzt

 

VÖ 27. März 2018

 

Netzwerktreffen 2018 : Stadt nachhaltig gestalten  Information - Film - Ausstellung - Diskussion - Musik

Samstag, 22. September 2018, auf PlanetAlsen (E-Werkstatt) 11-23 Uhr • (Orga: K9 KulturBahnhof Viktoria, Freiraum, PlanetAlsen) • Eintritt frei (Spende erbeten)

[ Dies ist eine unabhängige und überpareiliche Veranstaltung! ]

Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein und der LAG Soziolkultur Schleswig-Holstein

 

Wie werde ich morgen gelebt haben, wenn ich heute die Weichen für oder gegen etwas stelle?

 

 

Podium 1

“Urbanes Grün - Stadt atmet Zukunft”

=> Naturraum Stadt vs. verdichtete Flächen

=> Ernährungsstrategien - Food Pioniere - Lebensmittel in der Stadt

=> Nachhaltigkeitskodex und Citizen Science - Freiraumplanung für eine lernende Stadt

Teilnehmer: Stadtplaner, StadtGrünAktivisten, Landschaftsarchitekten

 

 

Podium 2

“Wir müssen reden - Stadt machen!”

=> Wie wird Stadt heute gestaltet?

=> Wie kann Stadt auch für junge Menschen attraktiver werden?

=> Wie lässt sich bürgerschaftliche Teilhabe realisieren?

=> Welche Rolle nimmt die (Sozio)Kultur für die Stadtentwicklung ein?

Teilnehmer: Stadtsoziologen, Künstler, Urbanisten, Architekten

 

 

Die Frage nach der Bedeutung von Kunst, Kultur und autonomer Jugendarbeit für eine nachhaltige Stadtentwicklung bewegt zurzeit die Republik. Wir ergänzen diese Fragestellung um das Faktum der herausragenden Bedeutung von urbanem Grün für eine lebenswerte Stadt. Jetzt wird es auch in Itzehoe einen Netzwerk-Kongress zu diesem Themenkomlex geben. Erstmals präsentiert sich in unserer Stadt am Samstag, 22. September 2018, auf PlanetAlsen die Engagementszene in ihrer großen Vielfalt für eine bessere Lebensqualität.

Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeit gehören zu den Grundverpflichtungen zeitgemäßer Städte. Dennoch wird in Itzehoe städtischer Naturraum im Eichtal komplett zerstört, Alsen soll "egalisiert" werden, die unabhängige Jugendarbeit im Freiraum an der kleinen Tonkuhle soll verschwinden. Wenn es um Veränderung ihrer Stadt geht, sind die Itzehoer Bürgerinnen und Bürger immer wachsamer und wollen zu wichtigen Entscheidungen gefragt werden. Aber wenn die Politik im Rathaus allein entscheidet, ohne vorher auch nur ein Meinungsbild der Bürger einzuholen, engagieren sie sich zunehmend.

Gemeinsam machen wir Stadt - sie gehört uns allen - Engagement findet Stadt!

 

Stolz und Vorurteil

 

VÖ 05. Februar 2018

 

Eine große Herausforderung ist erneut eine persönliche Anordnung des Bürgermeisters: Aktuell wird mal wieder gegen K9 und den KulturBahnhof gerumpelt. DIe Verwaltung darf Informationen zum Schulprogramm aus dem KulturBahnhof nicht weiterleiten an die Schulen, die Annahme von Unterlagen zum ausgezeichneten K9-Inklusions- und Kulturprojekt GMBM wird abgelehnt. Neuestes Beispiel: Mitarbeiter aus dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt werden zurückgepfiffen, als sie im KulturBahnhof anfragten, das erfolgreiche Jugenderlebnisradio wieder ins Angebot des diesjährigen Programms vom Itzehoer Ferienpaas aufnehmen zu dürfen. Nix da, der Bürgermeister verbietet das. Und das alles weil K9 draufsteht und sich im KulturBahnhof das Bürgerschaftliche Engagement so vieler Itzehoer Bürgerinnen und Bürger trifft und entfaltet - wie z.B. für PlanetAlsen, für eine nachhaltigige Stadtentwicklungspolitik, für Freiräume unabhängiger Jugendbewegung, für grünen Lebensraum statt versiegelter Fläche, für eine ernsthafte Bürgerbeteiligung - die Stadt gehört uns allen!

Foto: Willi Breiholz

 

Beeindruckendes Industriedenkmal Alsen

NDR Magazin Bericht  h i e r

 

VÖ 15. Januar 2018

 

Sie war Europas längste Drahtseilbahn mit beeindruckenden Maßstäben: Über 13,5 Kilometer führte sie schnurgerade von der Tongrube in Agethorst in die Zementfabrik nach Itzehoe. Dabei musste sie die Stör in einer Höhe von 52 Metern überqueren, damit der Schiffsverkehr nicht beeinträchtigt wurde. 103 Masten trugen die Seilbahn, deren Loren sich mit neun Kilometer pro Stunde bewegten - bei einem Ladegewicht von 500 Kilogramm pro Lore. So konnten bereits Anfang des 20. Jahrhundert 400 Tonnen Ton täglich in die Fabrik transportiert werden - und das durch einen Dampfmaschinenantrieb von gerade mal 100 PS. Es war für damalige Verhältnisse ein ungewöhnlich effektives Fördersystem, das zugleich umweltfreundlich, leise und sehr zuverlässig funktionierte. Die Seilbahn war eine der Ursachen, weshalb Alsen streckenweise weltgrößter Zementhersteller war. Einfach war die Produktion jedoch nur selten: Zwei Weltkriege, eine Hyperinflation, eine Weltwirtschaftskrise, Umweltschäden und ein Strukturwandel der Industrie fielen in diese Zeit. - Seilbahn und Werk Alsen sind ein beeindruckendes Dokument der Industriegeschichte in Itzehoe. Unsere Freunde vom Verein PlanetAlsen bewahren und pflegen dieses einzigartigartige Zeitdokument mitten in der Stadt Itzehoe bereits seit über 10 Jahren - rein ehrenamtlich und aus Spenden und Beiträgen finanziert.

 

Ökologie des Kreises

 

VÖ 12. Januar 2018

 

Gleich zu Beginn des neuen Jahres ein ganz besonderer Leckerbissen: "Food 4.0 - Stadt isst Land auf" steht für  2018 auf der Agenda - ein Projekt zur Zukunft und Nachhaltigkeit der Ernährung. Die Akteure beschäftigen sich mit der "Ökologie des Kreises" im speziellen und weiteren Sinn - gemeint ist unser Kreis Steinburg, gemeint ist die grüne + essbare Stadt, gemeint ist die StadtNatur!  Ein echtes Leuchtturmprojekt, das die Arbeit im KulturBahnhof Viktoria erneut als zukunftsweisend auszeichnet. Da liegt es nahe, dass der Kreis dieses Projekt intensiv unterstützt.  Hierfür ein ganz großes Dankeschön an den Landrat und seine KulturStiftung. Die Ergebnisse stellen wir Ende des Jahres ausführlich vor.

 

Jingles, Soundscapes und Musikproduktion

 

VÖ 10. Januar 2018

 

Woher kommen eigentlich die Geräusche und die Musik für Jingles, Soundscapes oder Podcasts? Bei semiprofessionellen- und Amateurproduktionen sind sie leider häufig geklaut oder schlecht kopiert. Dass Musik- und Soundproduktion auch ohne Notenkenntnisse oder das Beherrschen von Musikinstrumenten möglich ist, zeigt ein kostenloses Seminar des Offenen Kanals Westküste am 27. und 28. Januar im OK Studio Heide. In diesem Seminar produzieren die Teilnehmer ihren eigenen Jingle, Unterleger oder Opener mithilfe der Software Cubase und virtuellen Instrumenten und Effekten. „Mitzubringen sind lediglich viel Kreativität und Lust am Selbermachen“, so Referent Bjoern Petersen. Anmeldung unter 0481.3333 oder info@okwestkueste.de oder radio@kuba-viktoria.de.

 

Ferien

 

VÖ 22. Dezember 2017

 

Auch die Akteure im KulturBahnhof brauchen mal Ferien. Wir schließen bis 9. Januar 2018, kehren dann zurück und sitzen wieder voller Energie an den Schaltern zur soziokulturellen StadtErneuerung! Wir freuen uns auf ein munteres Treiben in unserer Stadt.

 

Allein in der Überzahl

 

VÖ 24. November 2017

 

Samy Deluxe Video-Dreh auf Alsen

Ihr seht  h i e r  das Video “Allein in der Überzahl” vom Hamburger Rapper Samy Deluxe, der in diesem Clip zu Beginn in mehrfacher Ausführung zu sehen ist. Der Track ist auf “Deluxe Edition” zu finden, ein “Halbum”, das über das Label und Konstprojekt Kunstwerkstadt veröffentlicht wurde. Schon das Video zeigt, dass es bei dem Projekt Kunstwerkstadt nicht nur um Musik sondern auch um Graffiti-Kunst geht. Gedreht wurde auf PlanetAlsen!

Nicht gerade cool, lieber Samy, die bestehenden Graffiti ohne zu fragen (!) einfach überzusprayen für ein kommerzielles Deluxe-Produkt.

 

Bürgerinitiative gründet sich im KulturBahnhof

 

VÖ 08. November 2017

 

Während ihrer zweiten Sitzung im KulturBahnhof Viktoria hat sich nun auch "ganz offiziell" die "Bürgerinitiative Eichtal" für Itzehoe gegründet. Engagierte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wollen nicht weiterhin Willkür und Verplanung ihrer Stadt durch Politik und Verwaltung unwidersprochen hinnehmen. Getagt wird jeden Mittwoch um 18 Uhr im KulturBahnhof.

Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeit gehören zu den Grundpflichten zeitgemäßer Städte. Leider haben hier  die Oberen Itzehoes den Anschluss verloren. Städtischer Naturraum wird im Eichtal komplett zerstört, Alsen soll "egalisiert" werden, Freiraum an der kleinen Tonkuhle soll verschwinden. Ausgleichsflächen werden auf dem Reißbrett verschoben, wie am Roulette-Tisch, Bürger und Bürgerinnen sollen vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

Das wird sich ändern! Endlich entsteht eine starke Vernetzung und Allianz der Akteure um Alsen, Eichtal, Freiraum und K9 KulturBahnhof Viktoria..

 

Kulturpoltische Gesellschaft im KulturBahnhof

 

 VÖ 04. Oktober 2017

Die SH-Landesgruppe der Kulturpolitischen Gesellschaft (KuPoGe) traf sich an 4. Oktober 2017 im KulturBahnhof Viktoria in Itzehoe zu einer Mitgliederversammlung. Die Mitglieder hatten dabei die Gelegenheit, die Arbeit des KulturBahnhofs kennenzulernen. Außerdem wurde über die weitere Arbeit und über das Profil der Regionalgruppe diskutiert. In diesem Zusammenhang wurde über das Treffen der Sprecher aller Regional- und Landesgruppen anlässlich des Bundeskongresses der KuPoGe in Berlin berichtet. Ein wichtiges Thema bleibt die Bezahlung und tarifliche Eingruppierung der Beschäftigten im Kulturbereich. Hier muss eine breitere Diskussion angeschoben werden.

Offener Brief | Für Freiheit und Vielfalt in Kunst und Kultur!
Die AfD darf den Vorsitz des Kulturausschusses im Bundestag nicht erhalten

 

VÖ 29. September 2017

Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Michelle Müntefering haben Iris Berben, Dr. Diether Dehm MdB, Amelie Deuflhard, Tanja Dückers, Dr. Bernd Fabritius MdB, Ronald Grätz, Prof. Christian Höppner, Alfred Holighaus, Andreas Kämpf, Ulrich Khuon, Prof. Dr. Eckart Khöne, Shermin Langhoff, Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann, Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Prof. Jeanine Meerapfel, Elisabeth Motschmann MdB, Dr. Thomas Oberender, Prof. Dr. Hermann Parzinger, Prof. Dr. Bernd Scherer, Prof. Dr. Oliver Scheytt, Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Klaus Staeck und Olaf Zimmermann einen Offenen Brief an den Ältestenrat des Deutschen Bundestages geschrieben.

Die Unterzeichner fordern alle Mitglieder des Deutschen Bundestages, insbesondere die Mitglieder des Ältestenrates, dazu auf, sich dazu zu bekennen, dass der Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag keinesfalls einem AfD-Vorsitz unterstellt werden darf.


Der KulturBahnhof Viktoria / K9 unterstützt diesen Offenen Brief.

Der Brief kann hier abgerufen und auch mitgezeichnet werden!

NR-Sommerinterview mit Itzehoes Bürgermeister

Belastung für die Stadt

VÖ 29. August 2017

Niemand hat vor, eine Mauer zu errichten - wir erinnern uns an eine folgenschwere Lüge der Geschichte. Die stammt von Ulbricht 1961. Eine kleine Itzehoer Lügen-Variante dieser Art stammt von heute: Niemand hat vor, PlanetAlsen zu vertreiben. Tatsache ist: Die Stadt hat Räumungsklage erhoben gegen den Verein mit Wirkung zum 30. Juni 2017. Dagegen wenden sich die nunmehr über 2000 Unterzeichner, deren Engagement und Ehrbarkeit vom Bürgermeister jetzt mit Füßen getreten wird. Der Bürgermeister diffamiert die Unterschrifteninitiative gegen die Räumung von PlanetAlsen als Lügeninitiative. Die Heuchelei zudem, nur das Beste für PlanetAlsen zu wollen, ist ganz schlechter Stil - nachzulesen im Dienstagsinterview der Itzehoer Nachrichten mit Herrn Koeppen vom 29. August 2017 zu Themen der Zukunft für Itzehoe. Innenstadtentwicklung, Immobilienverwertung, StörAuf, PlanetAlsen – alles ehrgeizige wie bereits lange währende Baustellen der Stadt, die auf Lösungen drängen. Auch schwingt noch ein wenig Erinnerung an das TreibHaus-Desaster  mit.

 Mithin allseits hohe Erwartungen, die sich allerdings ganz schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück finden. Einmal mehr wird uns schmerzlich vor Augen geführt, dass alles, was der Bürgermeister (allein oder stellvertretend) anfasst, zur Salzsäule erstarrt. Gebetsmühlenartig erfahren wir von seinen zum Teil recht schlichten Vorstellungen, was denn alles wo laufen könne in unserer schönen Stadt. Allein er kann es nicht umsetzen - weil es z.B. komplizierte Vorschriften der  Städtebauförderung und vom Naturschutz gibt, weil ihn engagierte und kluge Andersdenkende beeinträchtigen, weil der Bürgermeister keinen Einfluss hat auf nächst höherer politischer Ebene, weil er noch immer keine Lobby für unsere Stadt im Land aufgebaut hat. Nach dieser Dienstagslektüre könnte man meinen, der best bezahlte Angestellte der Stadt kriegt so gar nichts gebacken im Sinne einer erfolgreich umgesetzten Arbeitsplatzbeschreibung zum Wohle unserer Stadt.  Das ist zunehmend eine Belastung für die Stadt. Das ist wirklich tragisch und wir alle wissen, wie Tragödien auszugehen pflegen.

In Ermangelung eigener Stadtentwicklungsvisionen werden die Ideen der anderen (PlanetAlsen, StörAuf u.a.) strategisch als die eigenen ausgegeben und mit diesem Ideenklau das eigene politische Überleben für eine gewisse Zeit gesichert. Dafür wird auch schon mal  vorgegeben, als käme "sein" Wasserprojekt StörAuf in den Genuss der Städtebauförderung. Nun, da die Blase geplatzt ist, will die Stadt auf eigenes Risiko 150.000 € an Kosten für die Machbarkeitsstudie ins Haushaltsdefizit einpflegen. Dabei hätte man wenigstens die realistische Chance einer Förderung dieser Machbarkeitsstudio einwerben müssen. Das geschah offenbar nicht.  Der Stadt könnte hierdurch ein weiterer Schaden entstehen - eine Unterlassung, deren angeblicher Tatbestand noch kürzlich für die Entlassung des Geschäftsführers der Stadtwerke reichte. Ist das auch anwendbar auf Bürgermeistervergehen?

Flankierend verdreht dieser lieber weiter die Tatsachen und diffamiert die Unterschrifteninitiative gegen die Räumung von PlanetAlsen als Lüge. Dabei sind es gerade die engagierten, aufgeklärten und freundlichen Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die das Leben und Arbeiten in Itzehoe angenehm machen.

Deutsch-griechische SozioKultur

Wir packen Itzehoe wieder auf die Karte

VÖ 8. August 2017

In einem aufwendigen Auswahlverfahren wurde durch eine unabhängige Jury der KulturBahnhof Viktoria in Itzehoe als erste und einzige Einrichtung in Schleswig-Holstein für das aktuelle Fortbildungs- und Stipendienprogramm START ausgewählt. START ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung, das in Kooperation mit dem Goethe-Institut Thessaloniki und der Bundesvereinigung Soziokulturellen Zentren e.V. durchgeführt wird. Hier mehr!

 

Mit dem START-Programm werden dreißig soziokulturelle Begegnungen in Deutschland initiiert, die zu interkulturellem Austausch und intensiver Kooperation inspirieren. Die gemeinsamen Projekte der START-Stipendiaten aus Griechenland und deren deutschen Gastinstitutionen legen den Grundstein für neue Kulturinitiativen in Griechenland, die durch kulturelle Innovationen und zivilgesellschaftliches Engagement eine positive soziale Wirkung entfalten. Der KulturBahnhof Viktoria in Itzehoe gehört ab sofort dazu!

Mehr lesen

Neues Graffiti an der LaborWand auf Alsen

Itzehoe + Alsen: Fettnäpfchen wohin man schaut

Souveränität des Ausschusses für städtisches Leben eingeschränkt

 

VÖ 24. Juli 2017

"Nicht mit mir", wird CDU- Jugend- und Sportpolitiker Ralph Busch zitiert, wenn die jüngste Ausschusssitzung "Städtisches Leben" tatsächlich auf Alsen stattfinden sollte. Hat sie aber nicht, nachdem GroKo-Politiker Doll (SPD) ein scheinbar unterstützendes Rechtsargument hinterher schob, das einer Tarnung glich: der Austragungsort verbiete sich, da die Stadt in einem Rechtsstreit mit dem Planeten läge. Da hätte er für die Glaubwürdigkeit einen „neutralen Ort“ vorschlagen müssen und nicht grad das Rathaus, den Initiator des Rechtsstreites. Fehlt nur noch der Überbringer der schlechten Nachricht an die Ausschussvorsitzende Eva Gruitrooy (Die Grünen). Das kann der Bürgermeister, spielend. Bekanntlich gab die Ausschussvorsitzende nach, ließ es zu,  die Sitzung in die Cafeteria des Rathauses zu verlegen und sich die Souveränität ihre Ausschusses nehmen zu lassen,  und nahm sogar noch tolerant hin, dass zum Termin kein einziger der drei Streitbaren erschien, um vielleicht Ausschussmitgliedern und interessierten Itzehoer Bürgern Rede und Antwort zu stehen. So muss an dieser Stelle klargestellt sein, dass dieses Verhalten nach Selbstherrlichkeit  und auch ein bisschen nach Feigheit aussieht. Müssen wir uns das wirklich gefallen lassen?  Dazu kam andererseits, dass mit dem klaren Bekenntnis von Jürgen Stahmer (SPD) als Mitglied im Verein Planet Alsen und somit durchaus solidarisch mit den Zielen des Vereins gleich zu Beginn eine Woge an Verständnis und Solidarbekundungen ausgelöst wurde,  so dass der Vortrag zum aktuellen Geschehen auf Alsen von Dr. Manfred Oetting (Vorstandsbeirat) durchaus in eine positive Stimmung hineinwuchs und man sich fragte, ob man im falschen Film sitze und nicht bei den Kontrahenten eines Rechtsstreites. Wieder eine vertane Chance, aufeinander zuzugehen und wenigstens miteinander zu reden. Und noch eine positive Mitteilung in diesem Kontext: Der Bürgerprotest gegen die durch und durch unvernünftige Entscheidung der Stadtoberen, Planet Alsen rausklagen zu wollen, formiert sich in immer festeren Formen. Die Unterschriftenlisten hierzu liegen an vielen Stellen in der Stadt aus. Auch die Politik in Kiel und in der MRH ist sensibilisiert - die Vernunftbegabten rundherum sind sich einig, gleichwohl wirklich irritiert ob der selbstherrlichen Besonderheiten im Politikstil dieser Itzehoer Käseglocke.

Planet Alsen darf nicht geräumt werden!

Bürgerprotest formiert sich

 

VÖ 17. Juni 2017

Die Stadt Itzehoe will den Verein Planet Alsen rausklagen aus seinem angestammten Platz auf dem ehemaligen Alsen-Gelände. Städtische Fehlplanung und Abriss-Politik gehören zur erprobten Art der Problembewältigung der Stadtoberen hier am Ort. Landauf - landab eilt dieser Ruf der Stadt Itzehoe voran.

Querelen zwischen der Stadt Itzehoe und dem Verein Planet Alsen gibt es seit Anbeginn. Freundschaft wird daraus wohl nicht mehr, jedenfalls zieht die städtische Autorität jetzt die letzte Karte: Räumungsklage. Und das ohne echten Eigenbedarf. Wie soll das gehen? Anlässlich der „Tage der Industriekultur am Wasser“ baten wir auf dem teilnehmenden Ausstellungsgelände von Planet Alsen Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Politik und Vereinsvorstand um eine Einschätzung. Der Protest in der Stadt gegen das Vorgehen von Bürgermeister und Stadtvertretern wächst  - die  Besucherzahlen auf Alsen, auch überregional, steigen.

 

Ohne das seit nunmehr einem Jahrzehnt währende Engagement des ehrenamtlich arbeitenden Vereins "Planet Alsen" hätte die Stadt wahrscheinlich das letzte Zeitzeugnis industrieller Arbeitswelt in Itzehoe aus dem vergangenen Jahrhundert längst dem Erboden gleich gemacht.

 

Mit dem Besucher-Erfolg an den „Tagen der Industriekultur am Wasser“ konnte das Augenmerk der gesamten Metropolregion Hamburg auch auf Itzehoe und Alsen gelegt werden, das Hauptanliegen der Ausstellungsverantwortlichen ist ja der Erhalt von Teilen der Industriegeschichte für die Nachwelt und deren Engagement zur Bewahrung. Ob dies nur in musealem Ambiente, als Denkmal geschieht oder in ergänzender Umnutzung von Teilen der Industrieanlagen, darin unterscheiden sich die 131 Aussteller in vielen Varianten. Wichtig ist aber überall, dass das ehrenamtliche Engagement der Geschichts-Bewahrer an allen Orten als hoch geschätzter Baustein für die Nachhaltigkeit gesehen und unterstützt wird.

 

Es  bleibt zu wünschen, dass es auch in Itzehoe doch noch einen Turn-Around gibt in dieser verhärteten Auseinandersetzung. Eine breite Bürger-Solidarität mit Planet Alsen gibt es bereits. Das belegen die prall gefüllten Unterschriftslisten für eine Petition beim Land.

 

Planet Alsen darf nicht geräumt werden
Unterschriftenliste.pdf
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Per se politisch!

Zeitschrift SOZIOkultur 2/2017 erschienen

 

Von Anfang an ist Soziokultur per se politisch. Sie verbindet kulturelle Aktion mit dem Ringen um Demokratie, Menschenwürde und Zukunft. Wie das konkret aussieht, zeigt die neue Ausgabe der SOZIOkultur.

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, hebt hervor, dass gute künstlerische Bildung große Effekte bewirkt. Kinder und Jugendliche profitierten von Angeboten mit „Wow-Faktor“. Politische Bildung müsse Spaß machen. „Education through art“ könne als andere Bezeichnung für Persönlichkeitsentwicklung gelten. Viele Projekte in soziokulturellen Zentren belegen das. „Was würde ich versprechen, um gewählt zu werden?“, fragen sich Jugendliche in Hinblick auf die Bundestagswahl. Beim Projekt „Ich bin die Wahl“ des Kunsthauses KUBO in Bremen schlüpfen sie in die Rolle von Politiker/-innen – und setzen sich so aktiv mit Demokratie und Teilhabe auseinander. Hiphopper/-innen der Hiphop-Academy Hamburg erschließen sich in „Luther.ON.stage“ Werk und Person Luthers – und transformieren so seine Werte in die heutige Zeit. „Wem gehört die Stadt?“, fragen Jugendliche im potsdam lab – und schaffen so Möglichkeiten, sich ihre Stadt zu erobern. Junge Frauen aus Bremen fuhren im Performancekollektiv CHICKS* Projekte zu Weiblichkeit und Queerness auf – und entwickeln so Alternativentwürfe zu Diskriminierung und Machtverteilung. Junge Leute vom Bahnhof Langendreer in Bochum thematisieren im Projekt „Globale Solidarität – vor Ort“ Fragen der Welternährung – und finden so in langfristiges politisches Engagement.

 

Tausende Besucher/-innen versammeln sich jährlich beim „Wilde-Möhre-Festival“ im ländlichen Raum Brandenburgs – und feiern so die utopische Blaupause für ein friedliches, faires und tolerantes Miteinander. Mark Sauer und der Verein Miteinander leben in Mölln agieren anhand langfristig vereinbarter strategischer Konzepte – und gestalten so politischen Alltag in der von einem Brandanschlag betroffenen Kommune.

 

Soziokultur ist politisch – ob sie will oder nicht. Aber was heißt das konkret?“, fragt Reinhold Knopp, langjähriger Leiter des Düsseldorfer Kulturzentrums zakk und seit 2003 Professor für Stadt- und Kultursoziologie an der Hochschule Düsseldorf, und charakterisiert das „gelingende Leben“ zwischen Politischem und Privaten, zwischen Selbstbestimmung und Selbstoptimierung seit den Anfangsjahren der Soziokultur.

 

Ute Fürstenberg • Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit • T +49 30 3 97 44 59-3 • E-Mail: ute.fuerstenberg@soziokultur.de • Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V. • Lehrter Straße 27-30 | 10557 Berlin • T +49 30 3 97 44 59-0 | F +49 30 3 97 44 59-9 • www.soziokultur.de

Feige, dumm und kreuzgefährlich!

VÖ 13. Juni 2017

Stellungnahme der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. zum Anschlag auf die Mitgliedseinrichtung Demokratiebahnhof Anklam in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni 2017

 

In soziokulturellen Zentren reden täglich Tausende Menschen mit offenem Gesicht darüber, was sie von unserer Gesellschaft halten und was sie gern anders hätten. In Regionen mit starken rechtsextremen Strukturen fordert das Rückgrat. Der Demokratiebahnhof Anklam hat sich gegründet, um das Land nicht rechter Gewalt zu überlassen, und engagiert sich als Vernetzungs- und Begegnungsort für die Entwicklung einer lebendigen Zivilgesellschaft. Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden ermutigt, ihre Fähigkeiten im Interesse des Gemeinwohls einzusetzen.

Wer hier bei Nacht und Nebel weiße Farbe an die Fassade und Molotow-Cocktails ins Gebäude wirft, dem fehlen die Fähigkeit und der Mut, von Angesicht zu Angesicht mit Argumenten für seine Ansichten einzutreten.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren verurteilt den feigen Anschlag mit aller Entschiedenheit und anerkennt mit großem Respekt die Entschlossenheit der Engagierten des Demokratiebahnhofs Anklam, sich auch von diesem Gewaltakt nicht entmutigen zu lassen, sondern sich jetzt erst recht für ihre Ziele einzusetzen. Dabei stehen wir, die soziokulturellen Zentren und Initiativen bundesweit, die Landesverbände und der Bundesverband, fest an ihrer Seite.

 

Der Demokratiebahnhof Anklam eröffnet in Zeiten der Verunglimpfung von Demokratie und erstarkenden rechtspopulistischen Parteien insbesondere den Jugendlichen mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen spannende Möglichkeiten zur Beteiligung und Mitsprache. Mehrgleisig in den Künsten, signalgebend für die Region und mit der Kraft einer Lokomotive wird hier wahre Pionierarbeit geleistet, denn Anklam in Mecklenburg-Vorpommern steht nicht ohne Grund in den Medien für eine „abgehängte“ Gesellschaft und gefestigte rechtsextreme Strukturen. Politische Teilhabe von Jugendlichen war in Anklam nicht nennenswert vorhanden, bis der Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern ein leerstehendes Bahnhofsgebäude nutzte und den Demokratiebahnhof Anklam gründete, dessen Name seitdem Programm ist. Dafür hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, dem Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern im April 2017 den Preis der Bundesinitiative „Kultur öffnet Welten“ verliehen.

 

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren vereint unter ihrem Dach 560 soziokulturelle Zentren und Initiativen. Davon haben 41 Prozent politisches Engagement als besonderen Schwerpunkt. Soziokulturelle Zentren sind per se politisch, denn sie sind Orte demokratischer Kultur und gesellschaftlicher Vielfalt. Im Ringen um Demokratie, Menschenwürde und Zukunft sind sie seit jeher auf der Vorreiterposition. Der brutale Angriff auf Menschenleben und Sachwerte zeigt einmal mehr, wie dringend die Aktivisten der Soziokultur gebraucht werden.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren fordert Verwaltung und Politik bundesweit auf, die Strukturen der zivilgesellschaftlich organisierten Kulturinitiativen zu stabilisieren, angemessen zu fördern und die Akteure insbesondere in schwierigen Zeiten nachhaltig zu stärken.

 

 ellen.ahbe@soziokultur.de   |    www.soziokultur.de     |     Tel.: 030/3974459-0

 

Kreisausschusssitzung

VÖ 12. Juni 2017

Nachdem "außerhäusige" SItzungen der LAG Soziokultur SH (Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung) sowie des Planungskomitees zur 1. Steinburger Woche der Inklusion bereits im Mai im KulturBahnhof abgehalten wurden, besuchte uns jetzt anlässlich der aktuellen Ausschusssitzung der Sport-, Schul- und Kulturausschuss des Kreises Steinburg. Herzlichen Dank für die entgegengebrachte Wertschätzung.

JHV LAG-Soziokultur Schleswig-Holstein

VÖ 03.Mai 2017

 

Die Jahresmitgliederversammlung des Landesverbandes Soziokultur Schleswig-Holstein fand statt im KulturBahnhof Viktoria. Hauptsächlich wurden die nachfolgenden drei Beschlüsse gefasst.

• Einstimmig beschlossen die Mitglieder das absolute NO GO für alle Kontakte, Begegnungen, Auseinandersetzungen zwischen der LAG Soziokultur und rechtspopulistischen Organisationen, Parteien, Projekten oder Initiativen.

• Die Landesregierung wurde einhellig aufgefordert, dem bundesweit gewachsenen Bedeutungszuwachs von Soziokultur auch in Schleswig-Holstein nachzukommen  und die Landesförderung für die engagierte Kulturarbeit der Zentren im Lande – jährlich über 1.000.000 Besuche in den Kulturzentren – deutlich ab 2018 zu erhöhen.

• Weiter wurde durch eine erste Impulsdiskussion die Wertedebatte, Profilschärfung, abgrenzbare Identitätsbestimmung und mögliche Neuausrichtung des Verbandes auf die JahresAgenda gebracht.

Besuch der Ministerin

VÖ 27. Januar 2017

 

Informieren wollte sich unsere Kulturministerin Anke Spoorendonk über die nachhaltige Soziokultur im KulturBahnhof Itzehoe und stattete samt Entourage unser "Viktoria" kurzerhand einen Besuch ab. Besonderes Interesse galt den aktuellen Projekten - den StadtKlängen und der regionalen Vernetzung sowie der KulturLoge,  dem Inklusionsprojekt "Gelbe Musik & Blaue Monde", unserer StörFrequenz - Regionale Resonanzen (Radio für Stadt und Kreis) als auch den neuen Gestaltungsideen für einen Kunst-Bahnhof Wenzel-Hablik-Anmutung. Sehr zu unserer Freude begegnete uns eine Ministerin, die bestens vorbereitet und eingestimmt war auf unser Haus. Wir bedanken uns für so viel unterstützende Worte und Anerkennung für Arbeit und Akteure im KulturBahnhof Viktoria.

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