StadtLabor | ImpulsWerk Zukunft

ThinkTank

 

Nach dem Entfalten soziokultureller Horizonte zur Umsetzung von Inklusion und Kompetenzvermittlung in der Medienwelt ist mit der 1. StadtDebatte ein weiterer ThinkTank im KulturBahnhof entstanden.  "StadtLabor" nennt sich dieses ImpulsWerk von und für Bürgerinnen und Bürger. Thematisiert sind grundlegende Zivilisationsideen für unsere Stadt und Region. Es geht um gerechte Entwicklungschancen für alle Menschen in ökologisch begrenztem Lebensraum. Es geht um das gute Leben in Stadt und Region. Es geht um nicht weniger als eine lebenswerte Zukunft unserer Stadt und unseres Lebensstils - mithin "um die besondere Kunst der Zukunftsgestaltung mit umfassenden Innovationen - um die nachhaltige Entwicklung als Zukunftskunst" (Uwe Schneidewind). Mitmachen kann jeder, so verstehen wir unsere Bürgereinrichtung - so setzen wir den Grundeinstieg in die CitizenScience, die Utopien möglich machen kann. Hierbei folgen die Akteure nicht mehr dem marktwirtschaftlichen Aberglauben vom Prinzip der immerwährenden Expansion. Vielmehr geht es um Entwürfe einer anderen Mobilität, einer anderen Ernährungskultur, eines anderen Bauens und Wohnens, die eine Veränderung unserer Lebensumgebung attraktiv und eben nicht abschreckend erscheinen lassen (s. Harald Welzer, Klaus Wiegandt). Unsere Utopie ist die Konsumwende, ist die Ernährungswende mit ressourceneffizienter Kreislaufwirtschaft - ist die urbane Wende.

Wir arbeiten die Ergebnisse der 1. StadtDebatte auf, widmen uns der inhaltlichen Befeuerung durch ganz alltägliche Fragen an unsere Stadt - formulieren unsere Visionen und unsere Mission zur Umsetzung eines guten Lebens - und zwar in Inhalt und Form, derer sich die Stadtverantwortlichen nicht entziehen können - sie sind in diesen Prozess einbezogen.

Eine Einschätzung

 

„Das soll auch so ein bisschen die Philosophie deutlich machen, die ich hier heute mit dem Impuls hereinbringen will: Dass (…) wir heute in einer Zeit leben, wo es nicht mehr darum geht ‚Wir wollen irgendwie jetzt Bürgerbeteiligung haben‘ so im klassischen Sinne, sondern die Bürger sind längst da, die machen ihr Ding und es geht eigentlich darum, wie man dieser Energie Raum geben kann und Kraft geben kann. Das sage ich immer so, das ist so ein bisschen die Beteiligungslogik umdrehen. (…) Insofern finde ich das, was hier heute Abend stattfindet großartig, weil es ist genau dieser Impuls und diese Energie, die dann sozusagen diese Logik auch umdreht. Wo sich Leute zusammentun und sagen ‚Wir machen jetzt Stadt. Wir wollen, dass Itzehoe nach vorne geht und sich weiterentwickelt und seine Position sucht und findet (…)“

Dr. Julian Petrin, Stadtplaner URBANISTA Hamburg,

anlässlich der StadtDebatte 2018

Modernisierung der Stadt

 

Aktuell manifestiert sich in Itzehoe ein breiter Bürgerdialog über ein gutes Leben in der Stadt. Bürgerinnen und Bürger haben im vergangenen Jahr ihr Beteiligungsformat „StadtDebatte – urban, vital, vernetzt“ (öffentliche Veranstaltung) mit ganzjährigem „StadtLabor“ (Bürgerwerkstatt Zukunft) ins Leben gerufen. Hier geht es darum, eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung für alle Itzehoer und Itzehoerinnen denk- und erlebbar zu machen, Inhalte einer Zukunftsvision zu erforschen, sie zu vermitteln und einen nachhaltigen Lebensstil frei von Überfluss zu entwickeln. Ja, es geht auch um die Modernisierung unserer Stadt.

Der Diskurs ist in diesem Jahr verortet in stadtplanerischen Querschnittsthemen wie u.a. Chancengleichheit, Suffizienz, Urbanes Grün und Empowerment. Hierzu gibt es im StadtLabor Impulsreferate, Veranstaltungen und Panels zur Entwicklung und Referenz partizipativer Stadtgestaltung.

Sozialer Friede und Chancengerechtigkeit

 

Wie können wir heute und morgen in der Stadt gut leben? Dabei geht es um das Schaffen neuer Lebensqualitäten für die Menschen in unserer Stadt. Die Stadt wird angetippt und ermutigt zu einer Kultur der Nachhaltigkeit, die im Fühlen, Denken und Handeln ins Leben der Menschen kommt. Hierbei geht es um die Stärkung regionaler Resilienz – um die Stressbewältigung unserer Stadt. Das Gelingen in der Herausbildung und Weiterentwicklung von großräumigen Verantwortungsgemeinschaften spielt dabei eine große Rolle. Hierfür arbeiten die Akteure im StadtLabor. Dabei sind Partizipation und Empowerment die treibenden Schlüsselbegriffe für ein gutes Leben in unserer Stadt.

K|9 hält die Einrichtung einer intermediären Organisationsform mit Brückenfunktion für notwendig - die in ihrer Funktion als Kommunikations-, Koordinations- und Kooperationseinheit zielführend und gemeinwohlorientiert eingesetzt wird. Das StadtLabor kann eine solche Einrichtung werden. Wir wünschen uns einen konstruktiven und regelmäßigen Interessensabgleich im örtlichen Interaktionsgefüge aus Politik, Zivilgesellschaft und Ökonomie.

 

• Uns geht es um konsequente Bürgerbeteiligung durch Citizen Science!

• Uns geht es um die gerechte Verteilung von Chancen!

• Uns geht es um die Stärkung von Gestaltungskompetenz!

• Uns geht es um eine nachhaltige Stadtentwicklung in allen Segmenten!

• Uns geht es um die erhöhte Stresstauglichkeit unserer Stadt!

 

urban - vital - vernetzt : Zukunft möglich machen

 

Für eine starke Stadtgesellschaft - wir freuen uns auf einen modernen Dialog, ermöglicht durch die Vermittlung von Beteiligungs- und Gestaltungskompetenz für alle Bürgerinnen und Bürger in Itzehoe. Im StadtLabor mitmachen kann jeder. In  einem echten Bottom-up-Prozess wollen wir Vorschläge zu einer lebenswerten Stadt vorantreiben, die einfließen in das neue Zukunftsbild Itzehoes. Ein Zwischenergebnis ist nachfolgender Auszug aus unserem Prozessabbild, das wir auch den Fraktionen in Itzehoe bereits vorgestellt haben. Dieser Teil des politischen Dialogs war ein überaus lehrreicher für beide Seiten. Die Politik hat sich wirklich Zeit genommen, unseren konzeptuellen Ansatz für eine starke Stadtgesellschaft zu durchdringen. Umgekehrt würden wir das auch gerne, wenn denn das städtische Konzept Gestalt angenommen hat. Wir denken, um die Chancen einer fruchtbaren Begegnung der städtischen Bemühungen mit unserem Verständnis um ein gemeinwohlorientiertes Stadtverständnis in Itzehoe muss es nicht  schlecht stehen. An den im StadtLabor versammelten Transformationspionieren und ihren Netzwerken jedenfalls wird es nicht scheitern.

 

 

Das StadtLabor baut über unterschiedliche Dialogformate Brücken zwischen Stadtgesellschaft und Politik. Es geht um die Festigung einer Dialogkultur, die das gute Leben in unserer Stadt ermöglicht und Barrieren auf allen Seiten abbaut. Ziel ist eine Stärkung der Bürgerbeteiligung an der Entwicklung der Stadt. Die aktuelle positive Dynamik in der Stadtgesellschaft wird dem Dialog innerhalb der Stadtentwicklung zugeführt.

Im StadtLabor begeben sich die Akteure auf die Suche nach Stellschrauben für eine gute Zukunft in der Stadt. Hier sind in den unterschiedlichen Prozesseinheiten TippingPoints von besonderer Bedeutung. Sie zu finden heißt, Einfluss nehmen auf eine Entwicklung in Form einer positiven Wende hin in die richtige / bessere Richtung.

Zu den klassischen Handlungsfeldern sind im StadtLabor Querschnittsthemen zu den Bereichen Chancengleichheit , Urbanes Grün und Empowerment identifiziert. • Die Chancengleichheit zielt auf das soziale Gleichgewicht in der Stadtgesellschaft.  Hier sind Inklusion, Integration und Generationengerechtigkeit inkludiert mit dem Anspruch einer gerechten Chancenverteilung. Ein besonderer Fokus in diesem Handlungsfeld liegt auf der Jugend und Kultur. • UrbanesGrün meint mehr als nur die ökologische Begrünung einer Stadt. UrbanesGrün ist eine Metapher, ein Bild. Unter diesem Label ist ein vielseitiger Nachhaltigkeitskanon versammelt. • Empowerment zielt auf eine durch Kompetenz gestärkte Selbstbestimmung und Befähigung zur Gestaltung von Gemeinschaft.

Die Stadt ist belebt durch eine Vielzahl an Transformationspionieren. Das StadtLabor  findet sie im Bürgerdialog und ordnet sie den klassischen Handlungsfeldern wie auch den hinzugewonnenen Querschnittsthemen zu. Der politische Dialog verortet sich in der Governance von Stadt und Kreis. Beide Dialogformen – der politische wie auch der Bürgerdialog -  sind im Forum StadtLabor zusammengeführt. Eventuelle Konflikte sind der Schlichtung unterworfen.

Das  StadtLabor manifestiert sich räumlich über die Stadt verteilt in Beteiligungsformaten der Debatte, Werkstatt und Intervention. Die Ausdehnung des hier skizzierten Prozessverlaufs ist eine Momentaufnahme und verändert sich sukzessive während des Prozessverlaufs.

Wir lernen vom Bestehenden: Eingebettet in der Kunst der Zukunftsgestaltung und den Maximen einer Zivilisationswende diskutieren wir exemplarisch an der Suffizienz. Die hier gelisteten Einzelpunkte sind exemplarisch zu verstehen, die Liste wird ständig erweitert. Gäste aus den Referenzbeispielen berichten im StadtLabor. Sie sind Ratgeber und Komplizen zugleich. Sie stehen für die gelebten Utopien aus den Leitgedanken von Nachhaltigkeitsstrategien. Hier stehen Prinzipien wie Effizienz, Konsistenz und Suffizienz. Die drei Prinzipien lassen sich wie folgt beschreiben: Effizienz: Sie richtet sich auf eine ergiebigere Nutzung von Materie und Energie, also auf Produktivität von Ressourcen. Konsistenz: Sie richtet sich auf naturverträgliche Technologien, welche die Stoffe und die Leistungen der Ökosysteme nutzen ohne sie zu zerstören. Suffizienz: Sie richtet sich auf einen geringeren Ressourcenverbrauch durch eine Verringerung der Nachfrage nach Gütern.

Das konkrete Zukunftsbild speist sich aus diversen Puzzelteilen eines spannenden wie großräumigen Stadtspiels. Am Ende des großen Dialogprozesses werden die vernetzten Gemeinschaften und eine starke gemeinwohlorientierte Stadtgesellschaft  zu einer neuen positiven Identität unserer Stadt beigetragen haben: Für ein gutes Leben in Itzehoe. Das sagen wir zwar nicht voraus - aber wir wollen mithelfen, es möglich zu machen.

In Bewegung bleiben : Fortschritt statt Stillstand

Eine Stadt lebt von den Menschen, die sie gestalten. Sie geben Impulse, die es aufzunehmen und zu verstehen gilt. Das Bild einer Stadt ist auch geprägt von ihrer Diversität - der Wahrung eines Stadtbildes, der Gegenwartsorientierung und der Weichenstellung für die Zukunft - aus ganz verschiedenen Perspektiven. Diese Diversifikation erfordert eine Vernetzung verschiedener Szenarien für eine innovative, nachhaltige und zukunftsfähige Ausrichtung der Stadt. Die Orientierung schafft ein Zukunftsbild, das vorausdenkend wirkt und die Identität einer Stadt gestalten kann. Dabei sind Bürger:innen die Brückenbauer:innen einer Stadtgemeinschaft – sie emanzipieren sich zunehmend als Stadtmachende.

 

Entwicklung und Gestaltung der Stadt durch vorausdenkende Büger:innen

Itzehoe erlebte in den vergangenen Jahren drei Bürgerentscheide zu unterschiedlichen Themen. Es ist wohl richtig, dass die initiierten und allesamt erfolgreichen Bürgerentscheide der letzten Jahre zeigen, dass die Bürger:innen sich einbringen wollen. Gleichermaßen aber vernachlässigt es einen Aspekt von hoher Bedeutung: Die Energie der Itzehoer:innen richtete sich stets gegen die von der Politik getroffenen Entscheidungen. Daraus müssen alle Beteiligten lernen. Die in den Konflikten steckende Energie muss zukünftig in ein von allen Seiten als positiv wahrgenommenes Engagement für die Stadt transformiert werden. Es bedarf eines kontinuierlichen Austausches auf – und insbesondere zwischen allen Ebenen. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD nannten als gewünschten Effekt in der Findung eines neuen Zukunftsbildes, dass Bürgerentscheide gegen politische Ideen künftig überflüssig werden, indem die Politik ihr Handeln an den Bedarfen der Itzehoer Bürger und Bürgerinnen ausrichten wolle. - Wer könnte für die Zukunft besser Impulse geben und Lösungen erarbeiten als die Itzehoer:innen selbst? Sie sind die eigentlichen Alltagsexperten:innen ihrer Stadt und erleben sie auf unterschiedliche Art und Weise.

 

Zukunft gestalten heißt Demokratie gestalten

Zukunftsfragen beschäftigen die Menschen schon immer. Heute sind die Fragen jedoch dringender, der Wandel schneller als zuvor: Suffizienz, Digitalisierung oder Partizipation bilden als Schlagwörter nur einzelne Aspekte der großen gesellschaftlichen Transformation ab. Hierbei ist zielführend, alle Itzehoer:innen in diese Debatte einzubinden. Die Teilhabe an der Gestaltung der eigenen Zukunft ist notwendige Voraussetzung für ein gutes Leben. Einen ersten Schritt ging ein Netzwerk aus Itzehoer Bürger:innen und Vereinen mit der StadtDebatte im Herbst 2018. Dort diskutierten erfahrene Experten und Vordenker (u.a. Julian Petrin, Davide Brocchi und Achim Laleik) zukunftsrelevante Fragestellungen mit regionalen Aktivist:innen (u.a. Tanja Nielsen und Marten Becker) und überregionale Multi- plikator:innen sowie lokalen Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung (u.a. Eva Gruitrooy und Tobias Rückerl).

 

Das Rad nicht neu erfinden: Visionen denken und von Erfolgen lernen

Mit den Herausforderungen, denen Itzehoe sich zukünftig stellen muss, steht die Kreisstadt nicht allein. Vielmehr sind es Herausforderungen, denen sich viele Städte in der Bundesrepublik stellen müssen. Itzehoe kann von anderen Städten lernen: sich Erfahrungen zu Nutze machen und von Erfolgen profitieren. Visionen, Ideen und Projekte können diskutiert, transformiert und lokalspezifisch optimiert werden. Drei Jahre erfolgreiche und partizipative Arbeit nach dem Bottom-Up-Prinzip etablierten den Kulturbahnhof als einen sogenannten Dritten Ort des kontinuierlichen Austausches zwischen Menschen aus Stadt und Region. Dieser Austausch ermöglicht es dem im Kulturbahnhof eingerichteten StadtLabor - der offenen Denkfabrik für alle - bereits sehr früh verschiedene Segmente zu identifizieren, welche die Itzehoer:Innen für die zukünftige Gestaltung ihrer Umgebung besonders beschäftigen und die Grundlage für künftige Diskussionen im StadtLabor bilden:

▪ Mobilität und Verkehr (u.a. Autoverkehr in der Innenstadt)

▪ Kunst und Kultur (u.a. Planet Alsen und Wenzel Hablik)

▪ Natur und Umwelt (u.a. Öffnung der Störschleife)

▪ Bauen und Wohnen (u.a. ökologisches Bauen)

 

Ein Anstoß. Ein Prozess. Eine Etablierung

Das StadtLabor profitiert vom Schmelztiegel im Kulturbahnhof, den die Akteure aus unterschiedlichen Bereichen immer wieder befeuern - und kann lokalspezifisch auf Kenntnisse, Vorwissen und einen großen Erfahrungsschatz zugreifen. Trotzdem: Das Gros von Themen erstreckt sich auf darüber hinausgehende Segmente und betrifft sehr unterschiedliche Interessensgruppen. Themen- und Zukunftsfelder sind stets miteinander verknüpft und sollten nicht isoliert betrachtet werden. Der Bürgerentscheid um die Bebauung des Eichtals verdeutlicht diesen Widerspruch: Dem dringenden Bedarf an Bauflächen steht der Wunsch nach einer ökologischen Umweltpolitik entgegen. Für die Zukunft müssen die verschiedenen Akteure miteinander in einen Austausch treten, eine gemeinsame Vision finden, an deren Entwicklung Bürger:innen, Stadtverantwortliche und Interessensgruppen beteiligt werden. Das StadtLabor bietet dafür Raum. Ein breites Spektrum an Engagierten kommt bereits im Kulturbahnhof zusammen und die im StadtLabor tätigen Akteure kennen die Stadt. Es bestehen innerstädtische Netzwerke, die ausgebaut werden müssen, um alle interessierten Menschen an der Entwicklung zu beteiligen. Fachliche Ergänzung bringt die Begleitung durch externe Experten sowie die Vernetzung auf Landes- und Bundesebene.

 

Ein Beteiligungsprozess als Weg in die Zukunft

Auf Basis des bestehenden Netzwerkes und ergänzt durch weitere Akteurskreise wird eine Analyse der Stärken und Schwächen sowie der Chancen und Risiken Itzehoes anhand der unterschiedlichen Fragestellungen erfolgen. Die daraus identifizierten Handlungsfelder werden anschließend in den einzelnen Gruppen bzw. regelmäßigen Diskursen vertieft und weiterentwickelt. Für zusätzlichen Input wird das StadtLabor durch Experten begleitet, die Best-practice-Beispiele vorstellen und theoriebasierte Modelle einfließen lassen. In einem folgenden, längeren Prozess wird das StadtLabor in einzelne Quartiere getragen, um es dort weiter zu öffnen und quartiersgebunden an Zukunftsideen zu arbeiten. Diese Quartiersmeetings münden in einem gesamtstädtischen StadtLabor, das die einzelnen Quartiere und Visionen zusammenführt und ein Itzehoer Zukunftsbild entwickeln kann.

 

Eine Stadt in der man gerne lebt

Das StadtLabor im Kulturbahnhof stellt kein temporäres Projekt dar, vielmehr ist es Ausdruck im bereits laufenden Prozess der Bürgerbeteiligung und des bürgerschaftlichen Engagements in der CitizenScience. Das Ziel ist ein langfristiges Wirken durch die dauerhafte Etablierung als Ort, als Schnittstelle zwischen Itzehoer BürgerInnen und Stadtverantwortlichen - um nicht nur ein Bild der Zukunft zu zeichnen, sondern Zukunft zu gestalten.

 

Das StadtLabor des Kulturbahnhofs ist ein echtes Bottom-Up-Projekt und garantiert ein Beteiligungsdesign von unten nach oben.

 

Text Norddeutsche Rundschau v. 21. Juni 2019

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